Überlegen Sie sich aus der Kirche auszutreten? Hier erhalten Sie Informationen zum Kirchenaustritt, neutral und unabhängig von der Vereinigung Kirchenaustritt Schweiz.

So erfolgt in der Schweiz der Kirchenaustritt korrekt:

  • Sie teilen Ihren Kirchenaustritt aus der Kirchgemeinde schriftlich per Brief mit unter Angabe Ihrer persönlichen Daten und der Wohnadresse. Ein spezielles Formular ist nicht notwendig, ein Brief genügt.
  • Familien: sollen auch die Kinder (bis zum 16. Lebensjahr) den Austritt aus der Kirche geben, dann müssen die Kinder ausdrücklich erwähnt sein (Kinder über 16 selbständig und ohne Unterschrift der Eltern.
  • Die lokale Kirchenbehörde (Kirchenpflege, Kirchgemeinderat, Kirchenrat, Kirchenvorsteherschaft, etc) nimmt den Kirchenaustritt zur Kenntnis und bestätigt ihn schriftlich. Für das Austrittsdatum ist der Eingangtag bei der Kirchgemeinde massgebend. 
  • Die Kirchenbehörde der Kirchgemeinde informiert die Wohngemeinde über den Austritt aus der Kirche (Kirchensteuer).

Die Anerkennung als Landeskirche ist Voraussetzung für den Kirchenaustritt.

In der Deutschschweiz sind die Römisch-katholische Kirche und die Evangelisch-reformierte Kirche in allen Kantonen als Landeskirchen (öffentlich-rechtliche Körperschaften) anerkannt. Zudem ist den Kantonen Aargau, Baselland, Basel-Stadt, Bern, Luzern, Schaffhausen, Solothurn, St. Gallen und Zürich auch die Christkatholische Kirche als Landeskirche anerkannt.

Prinzipiell ist das Austreten bei allen Landeskirchen ähnlich geregelt. Es gibt aber vereinzelte Unterschiede, wie die Notwendigkeit den Kirchenaustritt mit beglaubigter Unterschrift einzureichen.

Zwar ist nach einem Kirchenaustritt ein Wiedereintritt in die Kirche möglich. Jedoch sollte der Austritt aus der Kirche gut überlegt sein. Dazu gibt es im Internet einfach zu findende Informationen seitens Kirchgemeinde, Pfarramt oder Bistum.

Unmittelbar mit dem Austreten aus der Kirche verbunden ist die Kirchensteuer. Nach dem Austritt aus der Kirche entfällt die Kirchensteuer-Pflicht.